Der Saisonabschluss von Sportfahrer.ch ist jeweils ein Doppeltermin im Oktober (Samstag & Sonntag). Für mich persönlich immer ein Highlight 🙂 Wir sind bereits am Freitagabend angereist und haben das Material auf der Rennstrecke deponiert. So konnten wir noch den Freitagabend geniessen und hatten keinen Stress am Samstagmorgen vor dem Trackday. Das Wochenende haben wir im schönen Städtchen Colmar verbracht, wo man gut Essen und ein Feierabend-Bier geniessen kann. Colmar liegt ca. 20min in Autodistanz zu Anneau du Rhin. Meine Begleiter waren das Wochenende Yves und Ralph. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für den Support sowie die sehr lustige Zeit im Elsass 🙂
Bereits seit 2007 organisiert Sportfahrer.ch regelmässig Events. An den Trackdays herrscht stets eine lockere und kollegiale Stimmung mit coolen Leuten. Trotz dieser lockeren Atmosphäre wird ein diszipliniertes Verhalten von jedem Teilnehmer gefordert. Die Sicherheit hat oberste Priorität und es wird an die gegenseitige Rücksichtnahme auf der Strecke appelliert. Das schätze ich sehr. Trotz sehr unterschiedlichen Fahrzeugklassen, klappt das Miteinander auf der Strecke wunderbar. Ein herzliches Dankeschön an Sportfahrer.ch für die wie immer top organisierten Veranstaltungen!
Wir hatten perfekte Rennstreckenbedingungen! Bei leicht bewölktem bis sonnigem Wetter erreichten die Temperaturen ca. 19 Grad. Das Auto hat super funktioniert und so konnte ich viel Zeit hinter dem Lenkrad geniessen – insgesamt habe ich das Wochenende 150 Liter Benzin „verblasen“ 🙂 Besonders viel Freude hatte ich am neuen Kühlerpaket. Die Wasser- und Öl-Temperaturen waren selbst bei 40 minütigen Stints bei maximal 90 Grad (MHD Stage 1). Das ist schon sehr beeindruckend für ein N54-Motor.
Die neue AP-Bremsanlage auf der Vorderachse (CP 9660) funktioniert wie erwartet top und lässt keine Wünsche offen. Interessant wäre zu sehen, wie die Bremse mit Slicks performen würde! Die schmalen Nankang AR1 Reifen (225/40/18 an der Vorderachse) waren insbesondere nach längerer Fahrzeit etwas überfordert mit den harten Vollbremsungen. Mit zunehmender Temperatur in den Reifen, haben diese vermehrt begonnen zu schmieren. Insbesondere vor der Schikane wurde es dann schon ein- bis zweimal etwas knapp…
Die Hinterachse ist die noch grösste verbliebene Schwachstelle vom Auto. Bis auf die Quer- und Führungslenker vom M3 sowie dem Längslenker von Millway, ist noch alles original. Auch das Differential ist noch original. Daher ist das Heck allgemein etwas „zappelig“ und es fehlt an Grip aus den Kurven heraus. Das „Limited Slip Differential“ von Drexler steht ganz weit oben auf meiner Wunschliste und auf den Umbau der Hinterachse freue ich mich auch schon sehr! Der Umbau ist bereits bis ins kleinste Detail geplant, aktuell fehlt es aber leider an Budget. Egal: Die Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude 🙂
Anbei noch einige Impressionen von diesem rundum perfekten Trackday-Wochenende:












